
Titel: a Spark of Time – Rendezvous auf der Titanic (Band 1)
Autor: Kira Licht
Verlag: one
Seiten: 466 + Anhang
Taschenbuch
Reihe: a Spark of Time
Klappentext
„Dieses Schiff und ich, wir sind Teil eines Ganzen. Schon als ich als junger Lehrling bei Harland & Wolff angefangen habe, habe ich von so einem Schiff geträumt. Irgendwann, das nahm ich mir damals vor, würde ich so einen Giganten der Meere bauen. Ich würde das schönste Schiff erschaffen, das es zu dieser Zeit geben würde. […] Titanic, das Schiff der Träume.“ (S. 375)
Lilly deGray und ihr Vater können mit Hilfe eines kleinen Zahnrads und Muttermalen in einer bestimmten Anordnung auf der Hand durch die Zeit reisen. Geleitet werden sie durch den Familienkodex, der nicht nur für die Sicherheit der Familie sorgen soll, sondern auch strenge Regeln bezüglich des Verhaltens in der Vergangenheit hat. So erforderte jede Reise absolute Anpassung an die Begebenheit und eine ausführliche Recherche.
Als Lilly auf die Titanic 1912 reist, nimmt sie eine Stelle bei einer Gräfin als Dienstmädchen an. Obwohl dies ihr die gewünschte Anonymität auf dem Tisch verschafft, zieht sie die Aufmerksamkeit von Ray auf sich, dem Sohn des Schifferbauers. Doch Ray ist nicht, wer er vorgibt zu sein.
Zeitreisen mag ich sehr, vor allem, wenn etwas Magie im Spiel ist. Das Schicksal der Titanic kennen wir alle, so war von Anfang an klar, daß Lilly nicht ewig für ihren Auftrag Zeit haben wird. Umso mehr wundert es, wie nachlässig sie zuweilen ist. Für viele Konflikte kann sie nichts, da die Menschen um sie herum teilweise sehr speziell sind, aber verpasste Gelegenheiten gab es genug. So wurde es am Ende nicht nur ziemlich spannend, aufgrund des Untergangs der Titanic, sondern irgendwie auch ein bisschen lächerlich. Trotzdem war ich beeindruckt, wie sehr Lilly stets in ihrer Rolle blieb, wie einfach und professionell sie zumindest diese Umstände ihrer Mission hinbekommen hat, trotz ihres Alters.
Nichtsdestotrotz war ich froh, als es zu Ende war. Ich werde diese Reihe nicht fortführen, obwohl Band 2 bereits erschienen ist. Der sich anbahnende Konflikt, mit dem das Buch endete, bestärkt mich nur noch in dieser Entscheidung.
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